DIESE INHALTE WURDEN VOM HAUPTEIGENTÜMER VON KMW AUF DEM RECHTSWEG ZENSIERT

Aufgrund einer angedrohten Klage (mit einstündiger Fristsetzung) und einer erwirkten Unterlassungserklärung ist es uns untersagt, diese Person ins Gefängnis zu bringen, obschon sie vom Geschäft mit schweren Kriegswaffen lebt. Die Anwälte des 90fachen Waffenmillionärs Rüdiger von Braunbehrens (KMW-Anteile: 11,25 %) schreiben uns: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt bekanntlich insbesondere die Selbstbestimmung unseres Mandanten über seine Person und sein Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit."

Das "Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit" (siehe Vita) weicht tatsächlich erheblich davon ab, Eigentümer des Panzerherstellers "Krauss-Maffei Wegmann" zu sein. Eigentum verpflichtet (Art. 14 GG). Diese Person leugnet jede Verantwortung für ihr eigenes Unternehmen und verweigert bislang jede Erklärung gegenüber der deutschen Öffentlichkeit in Sachen Saudi-Arabien-Deal.

Der Philanthrop

Wolfgang Bode

Wer ist das?

Wolfgang Bode war lange Jahre der Geschäftsführer von Krauss-Maffei Wegmann und wurde von Jürgen Bode zunächst an den Rand gespielt. Er ist äußerst zurückhaltend und kamerascheu. Die wenigen Fotos, die es gibt, zeigen einen bescheidenen Mann mit wohlwollend-sozialem Antlitz, der aber sehr bestimmt Anweisungen geben soll und einen Hofstaat von Hörigen um sich geschart hat. Wie der Focus berichtet, kam es mit Jürgen Bode zum Eklat: "Jürgen bezieht Wolfgangs Büro - bis der sich revanchiert, ihn absägt und den Triumph ausgelassen feiert."

Er ist Schatzmeister der German Cambridge Society und lädt in dieser Funktion alljährlich mit einem großen „It’s teatime!“ zum Adventstee bei sich zu Hause ein. Ob sein berühmter 'Kommilitone', der Pionier der Friedensforschung Lewis Fry Richardson gekommen wäre? Er soll in Leipzig ganze Straßenzüge besitzen. Die örtliche Presse nimmt ihn als "Krauss-Maffei Wegmann" wahr: Im Frühjahr 2010 spendet er 30.000 Euro, worauf die Lokalpresse titelt: "Aktion für Behinderte freut sich über 30 000 Euro von Krauss-Maffei Wegmann". Mit dem Geld würde laut der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" dafür gesorgt, dass behinderte Kinder Ferien machen können und Hilfen für den schwierigen Alltag bekommen.

Der britifizierte Philanthrop mit großer Oldtimer-Sammlung wird mit der rührend-gönnerhaften Bemerkung zitiert, wonach die Eltern "nun mal 14 Tage im Jahr Luft" haben. Mit den neuesten Waffenlieferungen in den Nahen Osten kann der gesellige Teetrinker künftig seine Helferseele baumeln lassen, wenn er durch sein Kerngeschäft so manchen Eltern alsbald 365 Tage im Jahr "Luft" verschafft.

 

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Der Taucher

Werner Zimni

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