DIESE INHALTE WURDEN VOM HAUPTEIGENTÜMER VON KMW AUF DEM RECHTSWEG ZENSIERT

Aufgrund einer angedrohten Klage (mit einstündiger Fristsetzung) und einer erwirkten Unterlassungserklärung ist es uns untersagt, diese Person ins Gefängnis zu bringen, obschon sie vom Geschäft mit schweren Kriegswaffen lebt. Die Anwälte des 90fachen Waffenmillionärs Rüdiger von Braunbehrens (KMW-Anteile: 11,25 %) schreiben uns: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt bekanntlich insbesondere die Selbstbestimmung unseres Mandanten über seine Person und sein Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit."

Das "Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit" (siehe Vita) weicht tatsächlich erheblich davon ab, Eigentümer des Panzerherstellers "Krauss-Maffei Wegmann" zu sein. Eigentum verpflichtet (Art. 14 GG). Diese Person leugnet jede Verantwortung für ihr eigenes Unternehmen und verweigert bislang jede Erklärung gegenüber der deutschen Öffentlichkeit in Sachen Saudi-Arabien-Deal.

Der Waldorfschüler

Manfred Bode

Wer ist das?

Die Süddeutsche Zeitung nennt den kamerascheuen Kasseler ein "Phantom der Geschäftswelt", die WirtschaftsWoche tituliert ihn als "Deutschlands unbekanntester Großunternehmer". Laut Focus sammelt er Kerzenleuchter, alte Stiche und Oldtimer. In Kassel soll er sich laut dem Nachrichtenmagazin einen bayerischen Bierkeller eingerichtet haben, "in den er Generäle zum zünftigen Umtrunk" lädt.
 
Der mächtigste Mann der deutschen Rüstungsindustrie hat noch nie ein längeres Interview gegeben und führt ein abgeschottetes Leben in einem Dachgeschoss in München. Eines der seltenen Fotos von ihm stammt von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Sein Anwalt bezeichnet das Bild als "Betriebsunfall". Der Oberbürgermeister von Kassel sagt in seiner Laudatio über Bode: "Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass Sie sich bis heute der Walldorfschule in Kassel verbunden fühlen, die Sie ja selbst besucht haben. [...] Sie haben sich für das Gemeinwohl in hohem Maße verdient gemacht. Für Ihr beeindruckendes Engagement hat der Bundespräsident Ihnen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen." (Quelle)
Eine Petition fordert aktuell die Aberkennung seines Bundesverdienstkreuzes.
 
Die Lokalpresse feiert seinen Aufstieg „zu einem Waffenlieferanten von Weltrang“. (HNA) Ab der Zeit der Expansionsstrategie wie der stetigen Gewinnzuwächse füttert er die Presse immer wieder mit einsilbigen Verlautbarungen darüber, wie schlecht es der Waffenindustrie in Deutschland gehe. (Manager Magazin)
 

Reaktionen

Nach Beginn unserer Aktion recherchierte das Nachrichtenmagazin FOCUS hinter ihm her und veröffentlichte das Protokoll eines Telefongesprächs mit dem Firmenpatriarchen:
 
Ein Anruf bei Clan-Chef Manfred Bode unter seiner Geheimnummer:„Guten Tag, Herr Bode, hier ist das Nachrichtenmagazin FOCUS . . .“ - „Sie bohren schon bei über 20 Leuten.“ - „Wir bohren nicht, wir haben Fragen.“ - „Ich gebe grundsätzlich keine Interviews und beantworte keine Fragen.“ - „Es geht um die GbR und die Übernahme durch ihre Söhne . . .“ - „Ich beantworte grundsätzlich keine Fragen und gebe keine Interviews.“ - „Wir haben uns auch an die Firma gewandt, aber die ist nicht bereit . . .“ - „Das ist Sache der Firma und hat mit mir nichts zu tun. Danke.“

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Der Künstler

Burkhart von Braunbehrens

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