Heute im Tagesspiegel: Die Panzerfamilie Braunbehrens – Ein großartiges deutsches Sittenbild

Heute veröffentlichte der Tagesspiegel eine lange recherchierte Geschichte über die Panzerfamilie Braunbehrens. Hier ist der Artikel abrufbar (Druckfassung). Darin kam unter anderem heraus: Volkmar von Braunbehrens (Der Humanist) und Burkhart von Braunbehrens (Der Künstler) sind zweieiige Zwillinge.

Und auch in die SS-Vergangenheit des Vaters, Hans von Braunbehrens, kommt Licht:

Die Spurensuche führt zum Vater. Hans von Braunbehrens, 1901 in eine Juristenfamilie hineingeboren. Er arbeitete als Radiologe an der Universität Freiburg, später war er Professor in München. Ein umtriebiger Mann, der sein Geld in Industrieunternehmen steckte, mit 70 trat er noch auf Aktionärsversammlungen auf. Aber es finden sich über ihn auch Dokumente im Universitätsarchiv Freiburg, die Entnazifizierungsakte. Aus ihr geht hervor: Hans von Braunbehrens, der Mediziner, war Oberscharführer bei der SS. Ein höherer Rang. Eingetreten ist er 1933, „aus idealistischer Einstellung heraus“, wie es in der Akte heißt.

 

Ein Artikel aus THE ART NEWSPAPER zu unserer Aktion: Documenta ignores Kassel's bloody history