Spenden

Wir mussten am Freitag die Anwaltskosten des 90fachen Millionärs Rüdiger von Braunbehrens in Höhe von 1.248,31 Euro für die gegen uns verfügte Unterlassung begleichen. Jetzt organisieren wir den juristischen Gegenschlag! Es kann ja niemandem verboten werden, Waffenhändler ins Gefängnis zu bringen. Es konnte uns lediglich verboten werden, das mit Ihnen gemeinsam zu tun! Aber wir verfügen über beweiskräftiges Material, das sich erfreulicherweise auf einen der Waffenhändler verdichtet, um diese möglicherweise in eines der netten Gebäude mit den Gitterstäben davor zu bringen.

Gegenüber der Badischen Zeitung meinte Rüdiger von Braunbehrens gestern, er habe seinen Anteil an der Panzerschmiede KMW "noch nicht nachgerechnet". Wir haben das für ihn getan. Dafür durfte er seine Anwaltskosten auf uns abwälzen. O-Ton Anwälte: "Sollten Sie diese Frist ungenutzt verstreichen lassen, werden wir unserem Mandanten empfehlen, ohne weitere Aufforderung die zur Durchsetzung des Kostenerstattungsanspruchs notwendigen Maßnahmen zu ergreifen."

Spendenstand [13.7.12]: Wir danken bislang 56 Spenderinnen und Spendern sehr herzlich! Sie haben bislang rund 2.800 Euro zusammengebracht. Bitte unterstützen auch Sie unseren Kampf für die Freiheit der Kunst und gegen die Waffenindustrie (bishin zum Panzerankauf), wenn Sie können. Zur Fortsetzung unserer "Aufklärungsarbeit" benötigen wir mindestens 4.000 Euro. Spendenquittungen werden auf Wunsch gerne ausgestellt.

Per Überweisung:

GLS Bank
Kontoinhaber: Initiative für die Verteidigung der Menschlichkeit e.V.
Konto Nr. 1115471800
BLZ: 43060967
Aus dem Ausland: IBAN: DE17 4306 0967 1115 4718 00, BIC: GENODEM1GLS 

Oder übernehmen Sie eine Protektorenschaft über das Zentrum für Politische Schönheit.

Der bekannte TV-Journalist Frank Farenski schrieb uns gestern:

Ich glaube, dass Ihre Aktion in die richtige Richtung geht. Als TV-Journalist weiß ich, dass Menschen (Politiker, Wirtschaftsmanager) mit ihren Handlungen sich einfach hinter den Institutionen verstecken und die unglaublichsten Dinge qua ihrer Funktion anderen Menschen und der Gesellschaft zumuten. Ich habe es tausendfach in Interviews erlebt, wie Politiker und Manager die größten Ungeheuerlichkeiten von sich geben, mit größten Konsequenzen für viele Menschen, ohne in die geringste Gefahr zu laufen für ihre Handlungen jemals persönlich belangt zu werden. Deshalb ist es m.E. in der öffentlichen Auseinandersetzung enorm wichtig, dass man eine persönliche Verantwortung dieser Personen herausstellt und diesen, so wie in ihrer Aktion, zumindest symbolisch "an den Kragen geht". Nur dann reagieren solche Leute noch, wie sich in diesem Fall zeigt. [...] Klar, es wird dann die "finanzielle Keule" geschwungen um solche Aktionen und Widerstand zu stoppen. Evtl. wird man das aushalten müssen und könnte nur Crowdfunding dagegen setzen. Leider haben Regierung und Unternehmen immer das Geld, um ihre Interessen massiv juristisch verteidigen zu können. Leute wie Sie die sich wehren, geht dabei eben ganz einfach der finanzielle Atem schon in der ersten Instanz aus. Da geht es Ihnen so wie vielen Bürgern: Ihre Rechte lassen sich allein schon aus finanziellen Gründen nicht mehr gerichtlich durchsetzen und man muss deshalb darauf verzichten. Das politische und wirtschaftliche System absorbiert inzwischen jeden Widerstand und wie man an der Finanzkrise sehen kann, saugt es bei Bedarf die ganze Gesellschaft aus und eignet sich in einem nie gekannten Ausmaß Teile des Volksvermögens an oder geht Verpflichtungen ein, die später allein die Bevölkerung zahlen muss. Egal was dagegen publiziert oder demonstriert wird, es passiert einfach.