DIESE INHALTE WURDEN VOM HAUPTEIGENTÜMER VON KMW AUF DEM RECHTSWEG ZENSIERT

Aufgrund einer angedrohten Klage (mit einstündiger Fristsetzung) und einer erwirkten Unterlassungserklärung ist es uns untersagt, diese Person ins Gefängnis zu bringen, obschon sie vom Geschäft mit schweren Kriegswaffen lebt. Die Anwälte des 90fachen Waffenmillionärs Rüdiger von Braunbehrens (KMW-Anteile: 11,25 %) schreiben uns: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt bekanntlich insbesondere die Selbstbestimmung unseres Mandanten über seine Person und sein Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit."

Das "Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit" (siehe Vita) weicht tatsächlich erheblich davon ab, Eigentümer des Panzerherstellers "Krauss-Maffei Wegmann" zu sein. Eigentum verpflichtet (Art. 14 GG). Diese Person leugnet jede Verantwortung für ihr eigenes Unternehmen und verweigert bislang jede Erklärung gegenüber der deutschen Öffentlichkeit in Sachen Saudi-Arabien-Deal.

Der Krankenpfleger

Rüdiger von Braunbehrens

Wer ist das?

Der gelernte Krankenpfleger Rüdiger von Brauenbehrens besitzt seit dem 20. März 2012 sagenhafte 90 Millionen Euro (11,25 %) an Krauss-Maffei Wegmann und ist damit der größte Eigentümer. Der Krankenpfleger setzt auf die konsequente Fortführung einer bisher scheinbar bewährten Familientradition in Unternehmens-Reinkultur: Der willkürlich anmutende Versuch, die eigene Vita präventiv mit gutmenschlichen oder schöngeistigen Tätigkeiten aufzufüllen, um den eigenen Machenschaften innerhalb des Panzer-Clans einen moralischen Ausgleich entgegenzustellen. So sitzt er im Vorstand der Maria-Montessori-Schule in Freiburg. Auf deren Homepage prangt der Satz: "So wie du bist, bist du gut." - Man sollte vielleicht in Klammern dazuschreiben: "Dieser Spruch ist mit dem Vorstand abgesprochen und stellt keine Garantie dar."
 
Desweiteren ist Herr von Brauenbehrens 1. Vorsitzender der "Freiburger Alpinschule", einem sich als "idealistisch" gerierenden Bergsteigerverein, der es sich unter anderem zum Ziel gemacht hat, die "TeilnehmerInnen zu selbstständigen und besonnenen BerggängerInnen heranzubilden" und diese in die Lage zu versetzen, "die Schönheit der Natur im Hochgebirge, abseits gesicherter Wege, verantwortungsbewusst zu erleben und unbeschadet wieder nach Hause zu kommen." Hoffen wir, dass er seine erlernten, sozialen Kompetenzen nun dafür nutzt, sich ein wenig mehr um "besonnene und verantwortungsbewusste PanzerfahrerInnen" zu kümmern.
 

Reaktionen

Nach Projektbeginn flog er möglicherweise aus dem oben genannten Förderverein der Montessori-Schule heraus. Ende Juni 2012 liess er dann seine Anwälte sprechen und ging auf dem Rechtsweg gegen unser Projekt vor. Er erwirkte eine sofortige Unterlassungserklärung gegen das zentrale Anliegen des Projekts, ihn ins Gefängnis zu bringen, weil der 90fache Waffenmillionär sich in "seinem Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit" verfolgt, "gebrandmarkt" und "erniedrigt" sah. Daraufhin musste dieses Kunstprojekt großflächig zensiert werden. Es war ein beispielloser Eingriff in die Kunstfreiheit. Kurz darauf versuchte er auch sonst, seine Spuren im Internet zu verwischen: Fotos verschwanden von Webseiten, womöglich um vor Richtern simulieren zu können, niemals in der Öffentlichkeit gestanden zu haben.

 

 

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