Aggressiver Humanismus

Viele Menschen fragen in den letzten Tagen verstärkt nach, was es mit dem Schlüsselbegriff des 'aggressiven Humanismus' auf sich hat. Mehr erfahren Sie in diesem Gipfelgespräch zwischen Christian Schwarz-Schilling und Philipp Ruch über die Unterschiede in den Märtyrerquoten zwischen Diktaturen und Demokratien, in einer Rede des Bundeskanzlers aus dem Jahre 2032, der mit dem aggressiven Humanismus Wahlen gewinnt ("Ich werde diese Zeit zwingen, etwas Gutes zu tun!") in "Die Überläufer" und in der Abschlusssitzung der Gefühls- und Bildhistorikerin Gisa Stern von 2051 über "Die Symptome des 21. Jahrhunderts", in der sie unser Zeitalter als "aphilotimische" (aphilotimia; Ehrvergessenheit) Epoche bezeichnet.

Manchmal genügt aber auch ein einziges Bild, um den Geisteszustand der größten deutschen Menschenrechtsorganisation und die Notwendigkeit einer anderen Art von Kampf um die Menschenrechte vor Augen zu führen. Das ist es, was die Kollegen von Amnesty "tun", wenn sie gegen Polizeigewalt in der Ukraine aufbegehren wollen (selbstverständlich nicht in der Ukraine, sondern in Berlin am Potsdamer Platz). Wir haben sehr gelacht!